Archiv Oktober 2009

Nachtrag zum Thema "Urheberrecht" »

26.10.09

Thomas Hoeren, Richter in Düsseldorf, Professor in Münster und einer der profiliertesten Experten in Sachen Internet-Recht, hat sich in einem ZDF-Interview (beim "Elektrischen Reporter" Mario Sixtus) zum (notwendigen) Wandel des Urheberrechts im Internet-Zeitalter geäußert. Man muss nicht mit jeder seiner Einschätzungen, etwa zur Kultur-Flatrate oder zu Creative Commons, übereinstimmen, um diese wohltuend überlegte und differenzierte Stimme in der aktuellen Kakophonie von Politik und Medien-Industrie zu begrüßen. Seine zentrale These: "Der Kampfbegriff 'Gesitiges Eigentum' ist falsch."

Das Interview ist zwar schon aus dem Juli, aber "das Internet vergisst ja nichts" und sein Inhalt ist heute aktueller denn je. Deshalb das Ganze hier noch einmal zum Nachhören und -sehen:








Elektrischer Reporter - Thomas Hoeren: "Der Kampfbegriff Geistiges Eigentum ist falsch."


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Open Internet - Das geht uns alle an! »

 
25.10.09

Zu viel haben bereits auf dieses Video hingewiesen, um einem einzelnen hier für den Hinweis zu danken. Aber dieses Video ist auch zu wichtig um es nicht zu kennen. Denn das "Offene Internet" - also das Internet wie wir es kennen, im Gegensatz zu einem "Managed Network", das viele interessierte Telekommunikations-Unternehmen derzeit in den USA wie in Europa fordern - geht uns alle an. Deswegen ist es nun hier auch zu sehen:

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Happy Divali! »

 
19.10.09

Due to an intensive workshop-weekend in Munich this message may come a bit late, but right rom the heart: Happy Divali, everybody! (Thanks to Don for the link!)

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Die Sache mit den Urheberrechten »

Das Urheberrecht und was es bewirken kann bzw. soll, ist, zumal in einer digitalen Umgebung, eine komplexe Sache. Das wissen wir nicht erst seit Google's "Buchprojekt". Und doch hat es sich die Kanzlerin, selbst mitten in schwierigen Koalitionsverhandlungen, nicht nehmen lassen, diese Komplexität, in der ihr eigenen Art, zu reduzieren: "Wir lehnen es ab, dass ohne urheberrechtlichen Schutz die Bücher einfach eingescannt werden, wie dies von Google gemacht wird."

Weiterlesen „Die Sache mit den Urheberrechten“

AT&T gibt VoIP für iPhone frei - Signal für Europa? »

Mit einer lapidaren Pressemeldung hat AT&T dem Drängen der Nutzer nachgegeben und erlaubt nun auch VoIP-Gespräche nebst der dazu notwendigen Apps für Apples iPhone. Bislang konnten AT&T-Kunden, ebenso wie die von T-Mobile in Deutschland, zwar Skype auf dem iPhone installieren - nutzen ließ es sich allerdings nur im W-LAN, nicht aber über die Mobilfunk-Netzwerke des (noch) exklusiven Apple-Partners.

AT&T kommt damit einer Entscheidung der amerikanischen Kommunikationsaufsicht FCC nach, die allen Providern strikte "Netz-Neutralität" vorschreibt, wozu auch die Zulassung von Apps wie Skype und anderen zählt, die im Wettbewerb mit den entsprechenden Angeboten der Provider selbst stehen.

Apple hat diese Freigabe bereits begrüßt und zugesagt Skype nun auch mit vollem Funktionsumfang im AppStore zu zu lassen. So bleibt zu hoffen, dass auch T-Mobile hier zu Lande dem amerikanischen Beispiel folgen wird. Der Carrier hatte zwar bereits im Mai spezielle VoIP-Tarife (und damit implizit die Freigabe der entsprechenden Apps) angekündigt, doch seither war davon nichts mehr zu hören. Ob die Kunden bereit sein werden, zusätzlich zu den ohnehin happigen iPhone-Tarifen noch einmal knapp 10 Euro im Monat für die VoIP-Nutzung zu berappen, bleibt abzuwarten.

Dass sich die Zeiten auch im Mobilfunk endgültig geändert haben, zeigt nun der Schritt von AT&T. "Schaumer mal" wie lange T-Mobile noch braucht um die Zeichen der Zeit ebenfalls zu erkennen und es AT&T gleich zu tun.

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